Der IT-Dienstleister Netzstube macht die IT für Franchise-Hotels. Aktuell betreut Inhaber und Gründer Waldemar Rosenfeld acht Standorte von drei der größten Hotelmarken der Welt — Marriott, Wyndham und Hilton — unter anderem in München, Düsseldorf, Karlsruhe und Potsdam. Die Franchise-Hotellerie gilt als eigene Welt mit eigenen Regeln, jede Marke hat andere Vorgaben und Standards. Netzstube kennt diese Anforderungen und sorgt dafür, dass die IT läuft, damit sich das Hotel auf seine Gäste konzentrieren kann.

Netzstube und Anqa sichern
Franchise-Hotels

„Ich betreue in jedem Hotel die kompletten Workstations im Front- und Backoffice und das gesamte Franchise-LAN“, erklärt Rosenfeld. „Dazu bereite ich die Interface-Server vor, auf denen diverse internationale Systeme laufen.“ Die Hersteller von Kreditkartenterminals, Kassensystemen, Schlüsselkarten-Encodern und Room-Management-Systemen kommen aus der ganzen Welt. Sie schalten sich auf die von Rosenfeld vorbereiteten Server auf und installieren ihre Applikationen. Seine Aufgabe ist es dann, alles miteinander zu verknüpfen, damit am Ende ein funktionierendes Hotel entsteht.

Firewalls sind kein Nebenbei-Thema

Für den Bereich IT-Sicherheit hat sich Rosenfeld den Managed Security Service Provider Anqa IT-Security ins Boot geholt. Seine Hotelkunden und alle verwendeten Systeme werden durch die UTM-Firewall „Network Box“ geschützt. „In einem Franchise-Hotel laufen sensible Zahlungsdaten und Gästeinformationen über die Systeme“, weiß Dariush Ansari, Geschäftsführer der Anqa IT-Security GmbH. „Da darf bei der Firewall nichts dem Zufall überlassen werden.“ Als Managed Security Service Provider übernimmt sein IT-Sicherheitsteam im SOC in Köln nicht nur die Installation der UTM-Firewalls, sondern auch Monitoring, Patchmanagement und Incident Response. „Ich könnte auch selber jede Firewall konfigurieren“, so Rosenfeld. „Aber ich habe nicht die Zeit, und, wenn ich ehrlich bin, auch ein gefährliches Halbwissen. Firewall-Management auf dem Niveau, das Hotels brauchen, ist nicht mal eben nebenbei gemacht.“

Von echten Menschen statt Chatbots

Für Netzstube hat sich die klare Aufgabenteilung zwischen IT-Betrieb und Security als sinnvoll erwiesen: Während er sich auf die komplexe Integration internationaler Hotelsysteme konzentriert, übernimmt der MSSP den Schutz der Infrastruktur. Besonders entscheidend ist dabei die direkte Erreichbarkeit des Supports. „24/7 ist oft ein Versprechen auf der Website“, sagt Rosenfeld. „Ich kann an einem Samstag um 19 Uhr anrufen und mir wird geholfen. Von einem echten Menschen, der eine Lösung findet, nicht von einem Chatbot.“ Gerade bei Hotelneueröffnungen sei das Gold wert, denn eine Hoteleröffnung ist kein Spaziergang. Innerhalb kurzer Zeit müssen alle Systeme stehen und laufen: Kreditkartenterminals, Kassen, Schlüsselkarten. Alles muss durch die Firewall sauber kommunizieren. „Wenn etwas hakt, brauchst du jemanden, der sofort reagiert“, fährt Rosenfeld fort. „Da entlastet mich Anqa extrem. Ich kann mich voll auf meine Arbeit konzentrieren und überlasse den Bereich IT-Security echten Profis, die schon unzählige Male bewiesen haben, dass sie alles ans Laufen bekommen.“

Mitarbeiter im Fokus

In den kommenden Monaten wird Netzstube gemeinsam mit Anqa Security-Awareness-Trainings einführen. Besonders Mitarbeitende an der Rezeption sind täglich mit einer großen Zahl an E-Mails konfrontiert – von Buchungsplattformen, Gästen oder Lieferanten. Gerade in dieser Umgebung steigt das Risiko für Phishing-Angriffe. Ziel des Trainings ist es daher, Mitarbeitende frühzeitig für typische Angriffsmuster zu sensibilisieren und ihnen praktische Werkzeuge zur Erkennung verdächtiger Nachrichten an die Hand zu geben.

Ein besonderer Bezug entsteht dabei am Standort Moxy Karlsruhe. Die Stadt gilt als eine der historischen Geburtsstätten des Internets in Deutschland: Am 3. August 1984 wurde an der damaligen Universität Karlsruhe die erste Internet-E-Mail empfangen, die jemals auf deutschem Boden ankam. Das Hotel greift diese Geschichte bewusst im Design auf. Die historische E-Mail ist als Gestaltungselement im Gebäude verewigt – passend zu einem Interior, das sich stark an der digitalen Welt orientiert. Binärcode ziert Rezeption und Bar, Tastatursymbole wie „Ctrl“, „Alt Gr“ oder „Esc“ finden sich an den Wänden, und Pixel-Art-Elemente tauchen sogar auf Kissen und Möbeln auf.

„Das ganze Hotel ist eine Hommage an die digitale Welt“, sagt Hagen Müller, Hoteldirektor des Moxy Karlsruhe. „Wenn wir hier über Cybersecurity und Phishing sprechen, passt das thematisch perfekt. Wir feiern hier gewissermaßen die Geburtsstunde des Internets in Deutschland – und gleichzeitig sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter für die Risiken der digitalen Welt.“

Auch für Netzstube hat der Standort eine besondere Bedeutung: Das Moxy Karlsruhe war das erste Hotelprojekt des Unternehmens im Franchise-Segment – und gleichzeitig der erste Standort, an dem eine Network Box von Anqa IT-Security installiert wurde.

Ihr Partner für ganzheitliche IT-Sicherheit. Wir übernehmen für unsere Systemhauspartner und Unternehmen vollumfänglich den Bereich IT-Sicherheit. Von der UTM-Firewall über Cyber Security Awareness Trainings bis hin zur IT-Sicherheitsberatung.